Kirch Mulsow, 25. August 2018.

ENERCON hat die erste E-126 EP3 erfolgreich in Betrieb genommen. Seit Montagabend hat der Prototyp in Kirch Mulsow (Mecklenburg-Vorpommern) die ersten Kilowattstunden eingespeist. Die neue Anlage hat dabei alle Erwartungen der Entwickler erfüllt: Das EP3-Team von ENERCONs Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft WRD zieht von der Aufbau- und Inbetriebnahme-Phase und den ersten Betriebsstunden ein positives Fazit.

Mit den Maschinen der neuen EP3-Plattform vollzieht ENERCON einen radikalen Schnitt beim Anlagendesign. Kompakt, effizient und konsequent optimiert hinsichtlich sämtlicher Prozesse von der Fertigung über Transport und Logistik bis zum Aufbau – das sind die Kernmerkmale der neuen Anlagengeneration, mit der ENERCON auf neue Marktanforderungen weltweit reagiert.

Die E-126 EP3 mit Windklasse IIA-Auslegung (IEC) und einem Rotordurchmesser von 127 Meter ist in den Leistungsstufen 3,0, 3,5 und 4,0 MW verfügbar. Die Errichtung der ersten Kundenprojekte startet bereits in diesem Herbst.   

Zeitgleich treibt ENERCON mit Hochdruck die EP3-Teilprojekte E-138 und E-115 voran. Bis Ende des Jahres soll der Prototyp der für Windklasse-IIIA-Standorte konzipierten E-138 EP3 errichtet werden, dem in 2019 die ersten Serienanlagen folgen. Der Prototyp der neu entwickelten Starkwind-Anlage E-115 EP3 ist für das dritte Quartal 2019 vorgesehen.

Auf der WindEnergy in Hamburg (25. bis 28. September) stellt ENERCON darüber hinaus die E-138 EP3 E2 für Windklasse IIIA vor. „Ziel unserer Weiterentwicklung ist es, die Stromgestehungskosten noch einmal deutlich zu senken“, erklärt ENERCON Vertriebsleiter Stefan Lütkemeyer. Im Vergleich zur E-138 EP3 E1 gehen die Entwickler von einem um bis zu 10 Prozent höheren Energieertrag bei einer mittleren Windgeschwindigkeit von 7,5 m/s aus. Die E138 EP3 E2 wird über eine Nennleistung von 4,2 MW und einen Rotordurchmesser von 138,6 Meter verfügen. Stahl- und Hybridturmvarianten mit Nabenhöhen von 81 bis 160 Meter sind in Betrachtung. Die Entwurfslebensdauer beträgt 25 Jahre. Die Errichtung des Prototyps ist bis Ende 2019 vorgesehen.

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